Eine seriöse Ja-oder-Nein-Antwort gibt es nicht. Kaspersky fand 2019 in einer Android-Version von CamScanner eine schädliche Komponente; daraus folgt nicht, dass aktuelle iPhone- oder Android-Versionen Malware enthalten. Heute prüfbar sind vor allem die selbst gemeldeten App-Store-Datenschutzangaben und die Datenschutzrichtlinie. Bei sensiblen Dokumenten sollten Datenweg, Konto, Cloud, Freigabe und Telemetrie entscheidend sein.
Editorial note: Quellen geprüft am 14. Juli 2026. Dieser Beitrag fasst veröffentlichte Quellen zusammen und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Sicherheitsberatung.
Was heute belegt ist
Der aktuelle US-App-Store-Eintrag nennt INTSIG Information Co., Ltd als Anbieter. Das Datenschutzlabel nennt Kennungen und Nutzungsdaten für Tracking sowie Kontaktinformationen, Nutzerinhalte, Diagnosen und weitere Kategorien, die je nach Funktion erhoben werden können. Apple weist darauf hin, dass diese Angaben vom Entwickler stammen und nicht von Apple verifiziert sind.
Die CamScanner-Datenschutzrichtlinie beschreibt Konten, Synchronisation, OCR-Uploads, Weitergabe, Speicherung und grenzüberschreitende Übermittlung. Sie beweist nicht, dass jede Kategorie in jeder Sitzung erhoben wird.
Was 2019 geschah
Kaspersky berichtete über einen Trojan-Dropper in einer Werbebibliothek einer Android-Version. Der Code wurde nach der Meldung entfernt und die App später wieder in Google Play aufgenommen. Der Vorfall ist wichtige historische Evidenz, aber kein Nachweis für heutige iOS-Malware.
Praktische Prüfung
Vergleichen Sie Dokumentensensibilität, lokalen oder serverseitigen OCR-Weg, Speicherort, Konto- und Freigabefunktionen, Telemetrie und die Möglichkeit, Dateien ohne die App wieder zu öffnen. Öffentliche Quellen enthalten keinen aktuellen unabhängigen Netzwerk-Mitschnitt jeder CamScanner-Funktion.
Wie ScanLens einzuordnen ist
ScanLens verarbeitet OCR auf dem iPhone und verlangt zum Scannen kein ScanLens-Konto. Das eigene App-Store-Label nennt jedoch Datenkategorien für Analyse, Personalisierung und App-Funktionalität. Die korrekte Aussage ist daher nicht „keine Daten“, sondern der engere, überprüfbare lokale OCR-Weg. Siehe auch Datenschutz und Dokumentensicherheit.